Hauptschule Dissen

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Am Freitag, dem 20.06.2003 fand während des Salzmarktes im Konzertgarten in Bad Rothenfelde die Eröffnung des 'Par©ours' statt.

Auf Initiative der Dr.-Georg-Stiftung für Kunst und Kultur haben elf Schulen und Jugendeinrichtungen aus der Umgebung jeweils ein Pferd nach ihren Vorstellungen gestaltet.
Am 25. Juli soll eine Jury aus diesen elf Exponaten auswählen, welche drei Pferde am besten gefallen.
Die Ausstellung dauert bis zum Quellenfest im September. Dann werden alle Tiere öffentlich versteigert. Der Erlös kommt den beteiligten Einrichtungen zur Förderung der Kunsterziehung zugute.

Die Hauptschule Dissen beteiligt sich mit einem von Dali inspirierten Traumpferd an dem Wettbewerb.
Die Schubladen dienen zum Aufbewahren von Träumen und Wünschen. Die Uhr zeigt an, dass die Zeit dafür gekommen ist, die Schubladen zu öffnen und einen Traum zu verwirklichen.

Die Sonnenstrahlen reflektieren das Licht, das auf die vielen kleinen Scherben eines Spiegels fällt.

Bei der Eröffnung erhielten alle Teilnehmer des Wettbewerbs aus der Hand von Stephan Peters, Vorsitzender der Dr.-Georg-Stiftung, einen Fragebogen, in welchem u.a. dargelegt werden soll, wer an der Gestaltung mitgewirkt hat, welche Idee dahinter steckt und wie groß der Zeitaufwand war.


Noch vor wenigen Wochen sahen die Pferde so aus:

 

Viele Stunden, viele Nachmittage waren nötig, um dieses Ergebnis zu erreichen:

 

Xenia, Helene und Vasee - Mitglieder der Kunst-AG - opferten viele Stunden, um ihre Idee umzusetzen.


Hier präsentieren sich die Pferde der Orientierungsstufe und der Hauptschule kurz nach ihrer Fertigstellung


Am 18.06.2003 ging es im geliehenen Pferdetransporter einer Kollegin der Orientierungsstufe in den Kurpark nach Bad Rothenfelde

Beim Aufbau müssen alle noch einmal Hand anlegen.

 

Die Neue Osnabrücker Zeitung schrieb:

Lebensgroße Rösser für den Rothenfelder Kurpark

Bad Rothenfelde (awe)

Warendorf ist bekannt für seine Gestüte, Dülmen für die Wildpferde, und der Bad Rothenfelder Kurpark erhält in diesem Sommer einen sehenswerten Parcours: Elf lebensgroße Rösser aus Kunststoff werden pünktlich zum Salzmarkt Mitte Juni angeliefert und den Kurgarten bis zum Quellenfest phantasievoll bereichern.

Initiator dieser wunderbaren „Hengstparade“ ist die Dr.-Georg-Stiftung zur Förderung von Kunst und Kultur. Sie hat in Zusammenarbeit mit der Kur und Touristik GmbH einen künstlerischen Wettbewerb ins Leben gerufen, um den Kurpark attraktiver zu gestalten und Schüler zum künstlerischen Handeln zu animieren. Hauptakteure sind dabei elf Schulen und Jugendeinrichtungen aus der Umgebung, die jeweils ihr eigenes Ross nach ihren Vorstellungen gestalten.

Hinter den Kulissen wird in diesen Tagen an verschiedenen Orten in Bad Rothenfelde, Dissen, Bad Iburg, Versmold und Halle kräftig gearbeitet, um die nackten Kunststoffkörper in ein Kunstobjekt zu verwandeln.

Beispiel O-Stufe Dissen: Hier haben sich 140 Schüler zunächst am Ideenwettbewerb beteiligt und ihre Vorschläge eingereicht: „Ganz tolle Kreationen sind dabei herausgekommen“, freute sich Schulleiter Joseph Schwöppe mit Blick auf phantasievolle „Hiphop-Perde“, eine bunte „Flaggenparade“, Objekte in Ringeloptik oder symbolträchtige Darstellungen mit Rothenfelder Wappen und Brandenburger Tor.

Die Frage, nach welcher Idee das O-Stufenpferd gestaltet werden soll, war nicht leicht zu beantworten. So entschlossen sich die Lehrer, die Schüler selbst entscheiden zu lassen. Nach einer Vorauswahl stehen nunmehr zwei Sieger fest: Der Entwurf von Jil-Beatrice Rock und der Vorschlag der Arbeitsgruppe Alexandra Hehmann, Katarina Fessenko und Jil-Beatrice Rock. Mal sehen, ob das Huftier zwei unterschiedliche Seiten erhält oder am Ende das Los entscheidet. Für Spannung ist gesorgt.

Nebenan in der Galerie der Hauptschule sind die Würfel gefallen: Die Mitglieder der Kunst-AG wollen ihr lebensgroßes Tier in Anlehnung an den Stil von Dali gestalten. Zum Einsatz kommen aber auch glitzernde Spiegelstücke, die Helene Olfert und Xenia Weigandt gestern fein säuberlich auf die Nüstern setzten: „Mehr wollen wir aber noch nicht verraten.“ Die Geheimnistuerei ist verständlich, denn nach der Präsentation beim Salzmarkt sollen die Exponate beim Bad Rothenfelder „Winzerfest“ Ende Juli bewertet und prämiert werden. Die drei Pferde mit den höchsten Punktzahlen erhalten zusammen ein Preisgeld von 1000 Euro. Die „Hengstparade“ endet beim Quellenfest Mitte September, wenn die Pferde öffentlich versteigert werden. Der Erlös geht zurück an die Schulen zur Förderung der Kunsterziehung.

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